Weihnachten als Veganer*in – entspannt mit Kollegen & Familie feiern
- Jana Barth

- 23. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Die Feiertage sind eine besondere Zeit – aber gerade für Menschen, die vegan leben, können Familienessen oder Weihnachtsfeiern mit Kollegen auch zur Herausforderung werden. Zwischen Gänsebraten, Fondue und Keksdosen voller Butterplätzchen tauchen oft Fragen, Kommentare oder Diskussionen auf. Hier ein paar Tipps, wie du gelassen bleibst und trotzdem genießen kannst.

Mit Familie & Traditionen umgehen
Vorbereitung hilft: Biete an, eine vegane Beilage oder ein Hauptgericht mitzubringen. So weißt du sicher, dass du etwas Leckeres hast – und oft probieren alle mit.
Kommunikation statt Konfrontation: Erklär in ruhigen Momenten deine Beweggründe – nicht unbedingt am Esstisch zwischen Braten und Rotkohl.
Locker bleiben: Weihnachten ist mehr als Essen – der Fokus liegt auf Zusammensein, Erinnerungen und Gemeinschaft.
Weihnachtsfeiern im Job
Kollegen vorab informieren: Viele Caterer bieten inzwischen vegane Optionen an. Ein Hinweis rechtzeitig erleichtert die Planung.
Selbst kleine Snacks mitbringen: So hast du immer eine Option, auch wenn das Buffet dich vergisst.
Humor einsetzen: Kommentare wie „Und was isst du dann?“ kommen fast immer. Ein lockerer Spruch kann viel entspannen.
Wichtig für Weihnachten als Veganer:in.
Dein eigenes Wohl im Blick behalten
Lass dich nicht in Grundsatzdiskussionen ziehen, wenn du keine Lust hast.
Genieße bewusst das, was du essen kannst.
Erinnere dich daran: Vegan sein heißt nicht Verzicht, sondern eine Entscheidung für deine Werte.
Kleine Netiquette – für beide Seiten
Als Veganer*in:
Bleib freundlich, auch wenn Kommentare nerven.
Verzichte darauf, andere zu belehren – dein Teller spricht oft schon für sich.
Bedanke dich, wenn Rücksicht genommen wird – Wertschätzung öffnet Türen.
Als Gastgeberin oder Kollegin:
Frag vorher, was dein veganer Gast gerne isst.
Vermeide Witze oder Tests mit „versehentlichen“ Tierprodukten.
Sei offen für neue Gerichte – vielleicht entdeckst du selbst etwas Neues.
Schutz der inneren Haltung
Weihnachten kann emotional aufgeladen sein – gerade, wenn Traditionen und Werte aufeinandertreffen. Deshalb:
Grenzen setzen: Du musst nicht jede Diskussion führen – ein „Das ist meine persönliche Entscheidung“ reicht oft.
Eigene Rituale schaffen: Plätzchen backen, Tee trinken oder einen Winterspaziergang machen – so stärkst du deine innere Ruhe.
Fokus verschieben: Konzentriere dich auf die schönen Momente – Gespräche, Musik, Lichter – nicht nur auf das Essen oder aufgeladene zwischenmenschliche Spannungen.
Weihnachten darf für alle schön sein – mit Respekt, Offenheit und ein bisschen Gelassenheit.




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