Selbstcheck statt Selbstkritik – Motivation halten und Fortschritt erkennen
- Jana Barth

- 10. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Mach den Selbstcheck und finde heraus, wo du gerade stehst.
„Sechs Wochen sind geschafft! Vielleicht fühlst du dich fitter, vielleicht merkst du kleine Veränderungen – oder auch einfach, dass der Alltag manchmal lauter ist als jede Motivation.“
Der Februar ist die Zeit zwischen Aufbruch und Alltag. Jetzt entscheidet sich, ob aus guten Vorsätzen echte Gewohnheiten werden. Aber keine Sorge – du brauchst kein Zahlen-Tagebuch, keine App und keine strengen Regeln. Nur ein bisschen Aufmerksamkeit und Ehrlichkeit dir selbst gegenüber.

Der Selbstcheck-in zum Download bietet dir Orientierung und die Möglichkeit, stolz auf dich selbst zu sein, neue Ziele zu definieren und deinem Wohlfühl-Ich näher zu kommen.
1. Fortschritt ist mehr als Zahlen auf der Waage
Viele messen Erfolg an Kilos oder Messbändern. Doch nachhaltige Entwicklung zeigt sich oft ganz woanders:
Du fühlst dich konzentrierter oder schläfst besser
Du hast mehr Routine beim Kochen und Einkaufen
Du bewegst dich ohne Druck, einfach weil’s guttut
Dein Körpergefühl ist klarer – du spürst Hunger, Sättigung, Energie
Das ist Fortschritt, der bleibt.
2. Dein ehrlicher Selbstcheck – 5 Fragen für Mitte Februar
Nimm dir zehn Minuten, schnapp dir dein Notizbuch oder Handy und geh diese Fragen durch:
Wie hat sich meine Energie verändert? (z. B. Müdigkeit, Konzentration, Motivation)
Welche Gewohnheit fällt mir inzwischen leicht? (z. B. Wasser trinken, Treppe gehen, frisches Kochen)
Wobei erwische ich mich noch im alten Muster? (z. B. unbewusstes Snacken, Ausreden beim Sport)
Wann fühle ich mich körperlich richtig wohl? (z. B. nach Spaziergängen, Mahlzeiten, Schlaf)
Was wünsche ich mir für die nächsten vier Wochen? (konkret & freundlich formuliert!)
Es geht nicht darum, dich zu bewerten, sondern dich kennenzulernen.
3. Motivation halten – kleine Tricks mit großer Wirkung
Führe dein Mini-Ernährungsprotokoll mit Gefühl
Notiere 3 Tage lang, was du isst und wie du dich dabei fühlst.
Nicht Kalorien – nur Eindrücke: „nach dem Frühstück wach und klar“, „Mittag zu schwer“, „Abends entspannt und satt“.So erkennst du Muster, ohne Druck.
Mach Fotos statt mit Zahlen zu jonglieren
Ein Bild pro Woche reicht. Du siehst Fortschritte im Körper, in der Haltung, im Gesichtsausdruck – Dinge, die keine Waage erfassen kann.
Wähle ein neues Mini-Ziel
Behalte deine Januar-Gewohnheiten bei und ergänze eine neue Routine für März.
Beispiel:
„2 Mal pro Woche dehnen oder Yoga“
„Ein neues Gemüse ausprobieren“
„Abends 10 Minuten ohne Handy runterkommen“
4. Rezepte & Ideen zum Dranbleiben
Ofengemüse-Snack mit Zitronen-Tahini-Dip
Schnell gemacht, warm oder kalt essbar.
Zutaten: Karotten, Rote Bete, Pastinaken, 1 EL Öl, Salz, Pfeffer.
Im Ofen rösten, mit Dip aus 1 EL Tahini + 1 TL Zitronensaft + Wasser + Knoblauch verrühren.

Brain-Boost-Joghurt (morgens oder nach dem Training)
Zutaten: Soja-Natur-Joghurt, 1 Handvoll Beeren, 1 TL Leinsamen, etwas Zimt.
Schnell, eiweißreich, voller Antioxidantien.
5. Freundschaft mit dem eigenen Fortschritt
„Wer sich selbst zuhört, bleibt länger dran.“
Fortschritt ist kein Sprintziel, sondern eine Serie kleiner, kluger Entscheidungen.
Wenn du am Ende des Monats zurückblickst, siehst du nicht Perfektion, sondern Entwicklung.
Artikel zu Ernährung, Fitness und Lifestyle. Jeden Dienstag. 19.00 Uhr.
Du möchtest jetzt mit deiner neuen Routine starten? Wirf einen Blick in die vergangenen Beiträge und finde deinen (Ernährungs- und Bewegungs-)Stil:




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